Ponyliebe

Schlagwort Archiv: Leckerlibeutel

Problemfrei durch den Sommer: Grastraining

Mit den warmen Temperaturen kommen auch wieder schwierige Themen wie „Abspritzen“, „mit Fliegenspray einsprühen“ und „Wiesenwege meistern“ auf. Zappelige Pferde, nervöse Unruhe, zerrende Menschen – keine schöne Vorstellung. Wie du dir das diesen Sommer und für immer ersparen kannst, erkläre ich dir in dieser Serie. Nach dem Abspritzen mit dem Wasserschlauch geht es heute um das Thema Gras, was viele von euch bei mir angefragt hatten, v.a. nach meinem letzten Post über die freie Arbeit auf der Wiese(mehr …)

Fáfnir lernt clickern – Teil 2: Das Handtarget

In den letzten Monaten habe ich nicht nur mit Rán gearbeitet, sondern auch ihrem Langzeitlebensgefährten Fáfnir (sprich: Faubnir)  die Idee des Clickerns vermittelt. Das ganze habe ich gefilmt, so dass du direkt daran teil haben kannst und vielleicht ein bisschen die Angst davor verlierst, selbst mit Clickern anzufangen 🙂 Es sind sozusagen Mutmach-Videos!

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Problemfrei durch den Sommer – Wasserschlauch, Einsprühen & Co trainieren

Mit den warmen Temperaturen kommen auch wieder schwierige Themen wie „Abspritzen“, „mit Fliegenspray einsprühen“ und „Wiesenwege meistern“ auf. Zappelige Pferde, nervöse Unruhe, zerrende Menschen – keine schöne Vorstellung. Wie du dir das diesen Sommer und für immer ersparen kannst, erkläre ich dir in dieser Serie. Den Anfang macht heute das Abspritzen mit dem Wasserschlauch. (mehr …)

Mattentraining

Ein Thema, das immer wieder auftaucht, ist das Mattentraining – verbunden mit der Frage nach der geeigneten Matte. Dieser Artikel beschäftigt sich mit grundlegenden Dingen rund um das Mattentraining: Was ist das eigentlich? Wie erkenne ich eine gute Matte und wo kann ich die dann kaufen? Wie bringe ich meinem Pferd diese Matte schonend bei? Und was kann ich eigentlich damit alles so machen??!

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Lieblinge: Leckerlibeutel von Treusinn

DSC07124Elementar fürs Clickern ist ein passender Leckerlibeutel. Zwei Jahre hat mich mein erster begleitet und ist mir letztens leider zerbröselt. Daher musste möglichst schnell ein Ersatz her und an diesen hatte ich besondere Ansprüche:

  • Groß muss er sein
  • Verschließbar, damit auf längeren Spaziergängen oder wilden Freiarbeitseinheiten nicht alles hinausfällt
  • Das Material soll robust sein, viel aushalten und möglichst langlebig sein
  • Am liebsten nicht irgendwie im Ausland mit Stoffen hergestellt, bei denen man nicht weiß, mit was sie behandelt wurden
  • Die Krönung: Waschbar!
  • Tja – und weil man nicht genug Ansprüche haben kann, das ganze am liebsten in pink

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Du clickerst?!!!!

Wer beim Lesen der Überschrift eine innere entsetzte Stimme gehört hat scheint ihn schon zu kennen: Diesen Satz, mit dieser einen Betonung – und dem einen Folgesatz, der immer kommt. Ist dein Pferd dann nicht schrecklich aufdringlich??

Nein, ist es nicht!

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Grundlagen des Clickertrainings – Höflichkeit

Der Einstieg ins Clickern

Du hast bereits verstanden, um was es beim Clickern eigentlich geht und wieso der Click für Lernerfolge so elementar ist? (Wenn nicht, dann empfehle ich dir meine kurze Erklärung hier)

Der perfekte Clicker ist gefunden, die Geschmacksprobe (Quer durch das Sortiment 1 und 2) ist durchgeführt und das perfekte Leckerli, sowie ein geeigneter Jackpot eingekauft? Außerdem hast du schon ein paar Trockenübungen durchgeführt? Das mag doof klingen, hilft aber enorm später das Timing hinzubekommen – Clicken, in die Tasche greifen, Leckerli „füttern“ – das ein paar mal geübt, führt dazu, dass du später schon routiniert bist und nicht durch unnötig langes Warten dein Pferd zum Drängeln einlädst.

Dann geht’s los! Aber wie?

Zum Einstieg muss natürlich erstmal das Pferd auf den Clicker konditioniert werden. Das geht eigentlich ganz einfach: In einem ungezwungenen Rahmen (ich arbeite mit Rán nur frei, sonst verliert die Clickerarbeit für mich die wichtigste Komponente – nämlich die Freiwilligkeit) macht man zunächst nichts anderes als Click + Belohnung (oder auch C+B) – das heißt, du clickst und fütterst in einem möglichst kurzen Zeitabstand (optimal: 2sec) ein Leckerli – du wirst merken, wann dein Pferd den Zusammenhang zwischen dem Geräusch und dem Gutti verstanden hat! Die meisten Pferde werden dann nämlich schnell gierig, aufdringlich, unangenehm. Genau hier greift dann die erste Lektion: Höflichkeit

In meinem Fall habe ich das so gemacht:

  1. Ich stand still und stumm neben Rán. Jegliches an mir Rumgesabbele habe ich hartnäckig ignoriert und bin auch kein Stück zur Seite gewichen.
  2. Irgendwann hat sie mal für eine Nanosekunde den Kopf weg vom Leckerlibeutel bewegt und da kam der Click!
  3. So ging es weiter, immer, wenn der Kopf weg von den Leckerlis ging, gab es C+B.
  4. Irgendwann habe ich damit begonnen, sowohl ein Körpersignal (erhobener Zeigefinger), als auch das Stimmsignal „Artig“ zu etablieren. Ich habe also meinen Zeigefinger gehoben, wenn Rán den Kopf weghat, und habe mit dem Click „Artig“ gesagt.
  5. Diese Übung mache ich jede Woche. Ein verfressenes Pony zu erziehen ist nicht sehr einfach. Nach einem ¾ Jahr kann Rán zuverlässig auf Fingerzeig und/oder „Artig“-Stimmsignal den Kopf wegdrehen und ruhig auf ihre Belohnung warten.
  6. Was sie noch nicht kann ist, dass sie das selbstständig bei jedem Leckerli macht. Das ist noch mein großes Endziel.

Ihr seht also, wie wichtig es ist, diese Übung zu Beginn gut zu etablieren und warum man sie immer wieder üben muss. Denn besonders bei Fressnasen dauert es einfach seeeehr lange, bis der Rüssel automatisch weg vom Futter geht!

Warum Höflicheit sonst noch sooo wichtig und elementar für das Clickern ist, erklärt Marlitt sehr schön in diesem Artikel, denn ich euch zu Beginn (oder auch mittendrin) sehr ans Herz legen möchte! Denn beim Clickern steigt das Erregungsniveau sowohl von Mensch, als auch von Pferd an und dies kann sehr leicht mit verstärkt werden:

„Wer dann auch noch mit einem schon leicht aufgeregten Pferd weiter übt, ein angedeutetes Schnappen trotzdem belohnt oder generelle Unruhe ignoriert, der wird eben diesen schon vorhandenen Erregungslevel in sein weiteres gesamtes Training immer weiter integrieren“ (Marlitt Wendt)

Lasst euch nicht verunsichern – Clickertraining ist anspruchsvoll für Mensch und Pferd und macht dennoch unendlich viel Spaß! Gerade dadurch, dass man auf so viele Kleinigkeiten achtet, entsteht am Ende etwas tolles, großes Ganzes!

Bleibt dran 🙂

 

 

Apportieren – Video

Heute gibt es mal wieder Neuigkeiten vom Lieblingspony und mir. Da ich zurzeit in den letzten Wochen der Masterarbeitschreibphase stecke, bleibt für alles, was Spaß macht, leider wenig Zeit… Aber diese Woche bin ich auch mal wieder intensiver zum Clickern gekommen und wie so oft – erstmal in einer tiefen Sinnkrise stecken geblieben. Liegt es an mir, liegt es am Wetter, am Pony…manchmal klappt einfach gar nichts.

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