Ponyliebe

Schlagwort Archiv: Equine Photography

Bildmomente: Frühlingsgefühle

Heute für euch einen Bilderpost mit meinen gesammelten Werken des Frühlings. Die Kirschblüten sind nun vorbei, dafür leuchtet alles in satten Farben. Herrlich!

Ich wünsche euch allen ein wunderbares Pfingstwochenende, meine Lieben! Ich verbringe es auf einem Fotoworkshop, mit der Familie und den Ponys. Wunderbar! (mehr …)

Tipp: Shooting mit langem Wallekleid

Der Sommer naht, die Obstbäume blühen, die Vögel singen, die Pferde scheinen und glänzen im kurzen Sommerfell, die Abende sind lang und bringen wunderschönes Zauberlicht mit sich…kurzum: Die ideale Fotozeit ist da! Bei all dem Kitsch, was liegt da näher diesen bildtechnisch noch zu fördern, und ein langes Wallekleid zu tragen. Am besten auf einem freien Pferd über eine Wiese galoppieren, das Kleid weht hinter dir her, während die Sonne alles in romantische Stimmung taucht.

Klingt klasse, gell? Dieser Post bietet dir Tipps und Tricks, angefangen vom Kleid bis zum Pferd, so dass auch du diesen Sommer ein solches Bild kriegen kannst 🙂

 

 

1) Das Kleid

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Problemfrei durch den Sommer – Wasserschlauch, Einsprühen & Co trainieren

Mit den warmen Temperaturen kommen auch wieder schwierige Themen wie „Abspritzen“, „mit Fliegenspray einsprühen“ und „Wiesenwege meistern“ auf. Zappelige Pferde, nervöse Unruhe, zerrende Menschen – keine schöne Vorstellung. Wie du dir das diesen Sommer und für immer ersparen kannst, erkläre ich dir in dieser Serie. Den Anfang macht heute das Abspritzen mit dem Wasserschlauch. (mehr …)

Fáfnir lernt clickern

In den letzten Monaten habe ich nicht nur mit Rán gearbeitet, sondern auch ihrem Langzeitlebensgefährten Fáfnir (sprich: Faubnir)  die Idee des Clickerns vermittelt. Das ganze habe ich gefilmt, so dass du direkt daran teil haben kannst und vielleicht ein bisschen die Angst davor verlierst, selbst mit Clickern anzufangen 🙂 Es sind sozusagen Mutmach-Videos! (mehr …)

Bildmomente: Isländer zum verlieben

In der heutigen Bildmomente – Serie geht es um meine Lieblingsrasse: Die Islandpferde. Kein Pferd der Welt verkörpert für mich so viel Eleganz, Temperament, Ausdruck und Willenskraft in einem, wie diese tollen Tiere.

Zwischen den Bildern finden sich einzelne Zitate, die wunderbar zum Thema passen. Zurücklehnen und genießen.

 

Das Leben ist vergänglich, die Liebe zu Isländer nie. (mehr …)

Gastartikel: Schmuckstücke für schmucke Shootings – DIY-Anleitung

Tadaaa – pünktlich zu Ostern wurde mir und euch ein kleines Artikelgeschenk ins Körbchen gelegt. Die liebe Lena von www.lena-is-online.de hat nämlich vor einigen Wochen für mich gebastelt, um dann – ganz uneigennützig – die Schmuckstücke direkt bei ihrem Rotkäppchenshooting einzusetzen. Wie ihr ja wisst, bin ich ganz nebenbei auch noch leidenschaftliche Fotografin (mehr von meinen Bildern könnt ihr hier und hier begutachten, da gibt es auch noch mehr Eindrücke vom Rotkäppchenshooting – bisher mein Lieblingshooting!) Leidenschaftliche Bastelhasserin bin ich aber auch noch – in meinem Kopf hab ich immer tolle Ideen, die Umsetzung liegt mir jedoch nicht. Daher habe ich mich umso mehr gefreut, dass Lena das gemacht hat. An dieser Stelle nochmals vielen lieben Dank an dich! <3

So – los gehts, nehmt euch eine Tasse Tee und haltet ein paar leere Tabs bereit – ihr werdet sicherlich gleich Material bestellen und nachbasteln wollen 😉

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Pferdige Ikea Hacks – Teil 2

„Alltagsgegenstände aus dem Möbelhaus“ und wie ich sie für den Stall verwenden kann.

Weiter geht es mit den Hacks aus Möbelhäusern, Baumärkten und Co für den Stall. Im heutigen Teil fokusiere ich mich auf Gegenstände, die man wunderbar für Bodenarbeit, Clickertraining oder auch für Gelassenheitstraining einsetzen kann. Vorweg schon mal eins: Gerade weil es für diese Bereiche nur wenig Angebot der gängigen Pferdemarken gibt, ist der allgemeine Bodenarbeiter sehr erfinderisch und wahnsinnig gut im Zweckentfremden! Daher habe ich mich dazu entschlossen, diesen Teil auf zwei Blogartikel aufzuteilen, sonst bist du völlig erschlagen von so viel Zeug 😉

2. Kategorie: Gelassenheitsprüfung – Elemente für das Training am Stall

 

  • Duschvorhang FJÄRDGRUND (1,99):

Den Duschvorhang von unten in Streifen schneiden (zum oberen Ende hin ca 30 cm ungeschnitten lassen), an einem Tor aufhängen (oder andere Befestigungsmöglichkeit suchen) und schon hast du  einen billigen und robusten Flattervorhang, der perfekt für GHP ist. Aufhängen kannst du ihn beispielsweise mit passenden Duschvorhangaufhängern oder mit Seil.

Natürlich kannst du auch aus Absperrband einen herrlichen Flattervorhang bauen! Beim Duschvorhang kannst du die Breite der Streifen selbst bestimmen – und damit für Abwechslung sorgen. Außerdem kannst du auch einen schweren Vorhangstoff wählen, der dann andere Geräusche beim Flattern macht. Ich kann mir sehr gut eine Kombination aus beiden Flatterbändern am Platz vorstellen 🙂

  • Auch einen Pavillon findet man bei Ikea, den man ebenfalls vielfältig einsetzen kann:

Einmal kannst du darin ganz wunderbar das selbstgebastelte Flatterband befestigen. Du kannst sogar ein ganzes Flatterbandhindernis herstellen (beispielsweise an einer Seite das Duschvorhangband, an einer anderen Absperrflatterband und dann eine 8 reiten, oder innendrin stehenbleiben (gerade bei Wind eine große Herausforderung!).

Der Pavillion kann aber auch beispielsweise als Fahrhindernis genutzt werden (enge Kurven).

Wenn du zwei oder mehr Seiten abhängst, entsteht eine enge Situation, mit der du super trainieren kannst. Ebenso kannst du damit Schritt für Schritt das Verladen üben – zunächst im offenen Pavillion stehenbleiben, danach eine Seite abhängen und so weiter, meistert das Pferd diese Herausforderung gut, kannst du langsam an ein Ende den Hänger setzen und schlussendlich den Pavillion ganz weglassen 🙂

Ganz nebenbei bietet der Pavillion auch Schatten – und damit einen geeigneten Sitzplatz für dich, für Richter, für Zuschauer… 😉

Kostenpunkt bei Ikea: 15 Euro. Achte im Frühling auf Angebote – da gibt es in vielen Baumärken Pavillions!

  • Blaue Plane (bei Ikea FRAKTA 5,99; sonst Baumarkt):

Ebenfalls hervorragend zur Desensibilisierung geeignet – einwicklen, drüberstreichen, drunter durchgehen, drüber gehen.

Quelle: Familie Benger

Quelle: Familie Benger

Sonst ist so eine Plane eine günstige Alternative für einen Wassergraben zum Springtraining (mit zwei Bodenstangen oder Sandsäcken hält sie auch sehr gut am Boden).

"Ihhhh...Wasser???!!" Quelle: Familie Benger

„Ihhhh…Wasser???!!“
Quelle: Familie Benger

Natürlich kannst du so eine Plane auch fürs Mattentraining zum Parken benutzen 🙂

  • Die blaue Tüte (0,50):

Das ist für mich das wohl vielfältigste Modell, welches Ikea im Angebot hat! Neben der superguten Heuportionierungsfähigkeit und Lagerung von Dingen an Deckenhaken (so S-Haken in der Decke) – damit es vor Mäusen geschützt ist, kann man mit so einer Tüte auch sonst viel Schabernack machen.

Beispielsweise kannst du sie für das Mattentraining hernehmen, also einen Punkt fixieren, an dem das Pferd ruhig stehenbleiben soll.

Das Pferd kann sie auch aufnehmen und rumtragen/schütteln, etc.

Quelle: Akki Schubert von Führpferd

Quelle: Akki Schubert von Führpferd

Da die Tüte so raschelt und knistert und noch dazu blau ist, also von Pferdeaugen sehr gut wahrgenommen werden kann, kannst du hier ebenfalls Antischrecktraining machen. Das könnte wie folgt aussehen:

  1. Schau mal – eine blaue Rascheltüte? Kannst du sie aus der Ferne begutachten?
  2. Ist es ok, wenn ich damit neben dir raschele und sie bewege?
  3. Kann ich das auch machen, wenn du die Tüte nicht mehr so gut siehst?
  4. Traust du dich, die Tüte anzuschnubbern? (Ist bei Rán immer ein guter Anfang ein Schreckgespenst zu minimieren)
  5. Ist es ok, wenn die Tüte dich am Körper berührt?

Dein Pferd ist ganz schön mutig, wenn diese 5 Fragen vollkommen in Ordnung sind!! Hier gilt – wie immer bei solchen Desensibilisierungsübungen – bloß nichts überhasten und die Sorge des Pferdes ernst nehmen. Natürlich kann der Aufbau auch völlig anders erfolgen, das ist nur eine Idee, wie es bei Rán sehr gut funktionieren könnte! Akki von Führpferd arbeitet ganz viel mit solchen Tüten und zeigt Möglichkeiten dafür hier mit ihrem eigenen Pferd Suri und hier mit einem Ausbildepferd.

  • Der Baumarkteimer

In jedem Baumarkt gibt es sie – die Eimerstapel an den Regalenden. Meistens sind diese sehr billig (bei uns kosten die circa 1 Euro pro Stück) – damit eignen sich diese dann hervorragend zur Begrenzung, beispielsweise von Gassen. Ein typisches Element einer GHP ist beispielsweise das Pferd mit einer Plane zu berühren, ohne dass sich dieses groß bewegt – deshalb steht das Pferd in einer Eimergasse – fällt ein Eimer gibt es eine schlechtere Note!

Aber auch sonst ist so ein Eimer natürlich äußerst praktisch an einem Stall 😉 Da fallen dir bestimmt noch 1000 weitere (Schabernack-)Ideen ein!

ReitTV hat einen sehr schönen Videobeitrag über GHPs verfasst, bei dem du dir auch nochmal viel Anregung für Trainingselemente holen kannst!

Auf Youtube finden sich noch viel mehr tolle Videos zu diesem Thema! 🙂

Hast du noch mehr Ideen? Wir haben bei uns keinen Platz, um solche großen Elemente aufzubauen, aber in einem alten Stall haben wir viel GHP-Elemente gehabt und ich fand es immer sehr spaßig, die in das tägliche Training einzubauen. Praktischerweise hatte meine damalige Reitbeteiligung dann auch vor gar nix mehr Angst im Gelände. Egal, was da kam – es war nicht schlimm, und wenn doch, dann hatten wir einen guten Ablauf, wie man das Schreckgespenst besiegen konnte 🙂 Das zeigt doch mal wieder: Der vermeintliche Quatsch ist eigentlich ganz schön sinnvoll – und ist es nicht sehr schön, wenn man sinnvolles Training mit Spaß für Pferd und Mensch verbinden kann? Ich finde: JA!

Macht hier jemand ganz aktiv GHP?

Dich interessieren noch mehr Möglichkeiten Alltagsgegenstände für den Stall zweckzuentfremden? Im Teil 1 ging es um Cavalettis und Hindernisse – hier kannst du das nochmal nachlesen! Außerdem habe ich mir mal die Mühe gemacht und zusammengeschrieben, wie vielfältig man das Lilla-Töpfchen einsetzen kann – das kannst du hier nochmal nachlesen! 🙂 Im nächsten Teil geht es dann weiter mit Gegenständen zum Clickern!

7 Gründe, warum du anfangen solltest zu clickern

Clickertraining ist eine großartige Trainingsweise: Es macht Spaß, ist dynamisch, macht dich kreativ, vereint dich und dein Pferd zu einer tollen Einheit…! Trotzdem lebst du noch ohne? Dann habe ich hier 7 Gründe, warum du wirklich anfangen solltest zu clickern!

P.S.: Für alle eingefleischten Clickerer sind diese Gründe ebenfalls  gut geeignet – damit könnt ihr nämlich den „Rest“ von unserer tollen Trainingsweise überzeugen 🙂

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Bildmomente: Schneeimpressionen

Ich weiß, ich weiß, bald kann ihn keiner mehr sehen – diesen Schnee. Aber bevor es eklig und matschig wird und wir den Frühling immer mehr herbeisehnen, habe ich noch einmal meine schönsten Winterbilder dieser Saison zusammengekramt. Also schnappt euch eine Tasse Tee und klickt euch durch! Wer mehr sehen will, kann meine Facebook Fotografieseite Ponyliebe – Equine Photography  abonnieren oder auf meinem Instagram-Profil @_ponyliebe vorbeischauen.

Sozusagen grundlos vergnügt

Mascha Kaléko

Ich freu mich, dass am Himmel Wolken ziehen
Und dass es regnet, hagelt, friert und schneit.
Ich freu mich auch zur grünen Jahreszeit,
Wenn Heckenrosen und Holunder blühen.
– Dass Amseln flöten und dass Immen summen,
Dass Mücken stechen und dass Brummer brummen.
Dass rote Luftballons ins Blaue steigen.
Dass Spatzen schwatzen. Und dass Fische schweigen.

Ich freu mich, dass der Mond am Himmel steht
Und dass die Sonne täglich neu aufgeht.
Dass Herbst dem Sommer folgt und Lenz dem Winter,
Gefällt mir wohl. Da steckt ein Sinn dahinter,
Wenn auch die Neunmalklugen ihn nicht sehn.
Man kann nicht alles mit dem Kopf verstehen!
Ich freue mich. Das ist des Lebens Sinn.
Ich freue mich vor allem, dass ich bin.

In mir ist alles aufgeräumt und heiter:
Die Diele blitzt. Das Feuer ist geschürt.
An solchem Tag erklettert man die Leiter,
Die von der Erde in den Himmel führt.
Da kann der Mensch, wie es ihm vorgeschrieben,
– Weil er sich selber liebt – den Nächsten lieben.
Ich freue mich, dass ich mich an das Schöne
Und an das Wunder niemals ganz gewöhne.
Dass alles so erstaunlich bleibt, und neu!
Ich freue mich, dass ich … Dass ich mich freu.

 

Meine 5 Survivaltipps für den Winter am Offenstall

Winter. Sofort entstehen Bilder von glitzernden Pulverschnee im Sonnenschein vor meinem inneren Auge.Endlos weite Strecken zum tölten und galoppieren. Vor Glück prustende Isländer und rotbackige Reiter, die gar nicht nach Hause wollen.

Quelle: Martina Wieland

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