Ponyliebe

Clickertraining

Fáfnir lernt clickern

In den letzten Monaten habe ich nicht nur mit Rán gearbeitet, sondern auch ihrem Langzeitlebensgefährten Fáfnir (sprich: Faubnir)  die Idee des Clickerns vermittelt. Das ganze habe ich gefilmt, so dass du direkt daran teil haben kannst und vielleicht ein bisschen die Angst davor verlierst, selbst mit Clickern anzufangen 🙂 Es sind sozusagen Mutmach-Videos! (mehr …)

Mattentraining

Ein Thema, das immer wieder auftaucht, ist das Mattentraining – verbunden mit der Frage nach der geeigneten Matte. Dieser Artikel beschäftigt sich mit grundlegenden Dingen rund um das Mattentraining: Was ist das eigentlich? Wie erkenne ich eine gute Matte und wo kann ich die dann kaufen? Wie bringe ich meinem Pferd diese Matte schonend bei? Und was kann ich eigentlich damit alles so machen??!

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Wie du durch Clickern zum Filmstar wirst

Spannende Überschrift, oder? 😉 Clickertraining und Filmstar?

Sei ehrlich – hast du dich kurz in einer glänzenden Robe über einen roten Teppich vor einem ganz bestimmten Academyhaus in L.A. gesehen? Deinen Namen in einem innerlich ablaufenden Abspann gefeiert?

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7 Gründe, warum du anfangen solltest zu clickern

Clickertraining ist eine großartige Trainingsweise: Es macht Spaß, ist dynamisch, macht dich kreativ, vereint dich und dein Pferd zu einer tollen Einheit…! Trotzdem lebst du noch ohne? Dann habe ich hier 7 Gründe, warum du wirklich anfangen solltest zu clickern!

P.S.: Für alle eingefleischten Clickerer sind diese Gründe ebenfalls  gut geeignet – damit könnt ihr nämlich den „Rest“ von unserer tollen Trainingsweise überzeugen 🙂

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Clickern a la Kurland

DSC04923Immer mehr beschäftige ich mich in der letzten Zeit mit Möglichkeiten der Gymnastizierung durch Clickern. Dabei stoße ich auf Alexandra Kurland, die eine sehr eigene Clickerschule entwickelt hat, die ich persönlich wahnsinnig spannend finde 🙂 Leider ist es sehr schwer in Deutschland an Material zu gelangen – man kann Frau Kurland aber anschreiben und so Zugang zum Onlinevideomaterial (+ Lehrgang) erhalten. Bis jetzt halte ich mich an Heike und das Clickerforum, wo sehr intensiv und ebenfalls mit Videodokumentation die ein oder andere Kurland-Übung dargestellt wird.

Am interessantesten finde ich die Übung „Why would you leave me“. Das ganze ist eine Übung am Boden, im Zirkel, der mit 8 Hütchen markiert wird. Anfangs wird beim Erreichen jedes Hütchens geclickt, dann begonnen auf die Position des Pferdes zu achten. In der Endposition läuft das Pferd gebogen (ähnlich dem Schulterherein) vor einem her.

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Du clickerst?!!!!

Wer beim Lesen der Überschrift eine innere entsetzte Stimme gehört hat scheint ihn schon zu kennen: Diesen Satz, mit dieser einen Betonung – und dem einen Folgesatz, der immer kommt. Ist dein Pferd dann nicht schrecklich aufdringlich??

Nein, ist es nicht!

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Clickertraining: Hütchenspiel

CAMERASo schaut ein zufriedenes, müde gespieltes Pony aus (und die Winterrealität bei uns am Stall, grau in grau, mitten am Tag)!

Was wir gemacht haben? Meine Eltern haben mir zu Weihnachten zwei kleine gelbe Pylonen geschenkt – ich nenne sie Hütchen. Grund: Ich nennen Rán doch so gerne Ponyhütchen und den Namen soll sie sich jetzt mal verdienen 😉

Klug wie das Zauberpony eben ist, hat das auch genau 7 Minuten gedauert, bis sie das Prinzip begriffen hat! HACH! Rán braucht doch manchmal so lange und viele Kleinschritte. Mein Tagesplan an diesem Dezembertag war aber nur, die Hütchen mitzubringen und zu sehen, was sie anbietet: Reinbeißen oder umschubsen. Je nachdem wollte ich dann einfach das ganze mal laufen lassen. Und siehe da: Die Dame hat sich für Umschubsen entschieden und nach ca. 1:30 ligt die Pylone – ich hab mich so gefreut, dass Rán sich voll erschrocken hat (Beweis im Video 😉 ). Auch das Aufstellen hat geklappt, allerdings mit tatkräftiger Unterstützung meinerseits – eventuell dauert das noch, bis sie die richtige Technik raus hat und ganz alleine wird es wahrscheinlich nicht gehen, da der Rand der Pylone so schmal ist, da kann sie nicht reinbeißen und auch kaum anstubsen.

Aber hey – ich finde es sooooo toll, dass sie das so schnell begriffen hat. Mal sehen, was ich damit nun so weitermachen kann!

Daher gibt es heute auch keine Schritt-für-Schritt Anleitung, sondern nur den Videolink. Schaut euch die gesamten 6 Minuten an und probiert es mit euren Ponys mal aus – vielleicht habt ihr ja auch so Umschubstalente im Stall stehen?

Hier findet ihr das Video

Habt ihr Ideen für mich, was ich nun mit der Pylonengeschichte so weitermachen kann? In meinem Kopf dachte ich, es dauert bis Ende Januar, bis überhaupt das Umschmeißen gelingt, jetzt bin ich noch nicht so weit, dass ich was kreatives dafür habe! (Klaro, ich übe und festige erst noch das Umschmeißen, brauch auch noch eine SK dafür, aber ich brauch auch ein Ziel 😀 )

Clickertraining: Outtake

In meiner Foodkategorie finden sich ja die Futterproben Teil 1 und Teil 2, bei denen ich getestet habe, was die Rán so alles frisst und was ich a) als normales Clickerleckerli geben kann und was b) als Jackpot. Dabei ist herausgekommen, dass ich außer Sellerie und Rote Beete so ziemlich alles alltäglich füttern kann (aktuell wechseln sich Möhrchenscheiben und Dreesy Klickerleckerli ab) und als Jackpot vor allem Birne und Apfel hoch im Kurs sind.

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Im letzten Beitrag der Kategorie Clickertraining habe ich euch ein Video unseres aktuellen Trainingsstandes beim Apportieren gezeigt – davon gibt es noch einen zweiten Teil, den ich euch nicht vorenthalten möchte. Dies war ziemlich am Anfang der Einheit (bevor die Kamera gestreikt hat) und Rán hat sich sehr schnell einen Jackpot verdient – der war an dieser Stelle gesetzt bei: „Schaffst du es, das Apportierding Nr. 2 direkt in der Mitte zu greifen und eine Weile hochzuhalten?“

Schaut selbst, was dann passiert ist: Video Jackpot und das Training 😉

Clickertraining: Apportieren Teil 2

Heute mal wieder neues aus der Rubrik Clickertraining, alias wir versuchen uns am Clickern und zeigen, wie man es nicht macht.

Ich möchte hier ja keine Anleitung geben, wie man gewisse Dinge bei jedem Pferd antrainieren oder anwenden kann. Ich verstehe die Rubrik hier eher als Trainingstagebuch von Rán und mir – die wir uns manchmal ja doch ein wenig schwer tun, aber mit viel Spaß und Freude rumprobieren und doch immer irgendwie ans Ziel kommen. Lernen tue dabei eigentlich nur ich – jedenfalls fühlt sich das immer so an 😉

 

Bereits seit einigen Wochen übe ich mit Rán das Apportieren. Ein Video von fast ganz am Anfang könnt ihr in diesem Post finden. Damals hatte ich noch mit einem sehr großen und dicken Hundespielzeug geclickert – Rán hat dieses zwar ins Maul genommen, aber es war doch schon etwas wie eine Maulsperre. Grund für das Monster war, dass das Pony ja grundsätzlich alles erstmal als Futter versteht und versucht, es möglichst schnell zu vernichten, bevor ranghöhere Ponys aufmarschieren und es ihr klauen könnten. Dieses Schicksal ist leider auch zwei vorangegangenen Trainingsobjekten ereilt – beim Lappen habe ich schon gekämpft, bei dem mit Plastikkügelchen gefüllten Werbekuscheltier stand ich kurz vor einer Panikattacke, als das Rántier doch tatsächlich versucht hat, einen Schenkel abzubeißen Oo Daher zog ich also los und suchte das dickste, größte, robusteste Apportierding, was es nur gibt.

Jetzt haben wir ein anderes 😀 Rán hat mir Apportierding Nr. 1 zwar das Prinzip verstanden und man hat gemerkt, dass ihr das wirklich Spaß macht (immer diese oral fixierten Ponys), aber sooooo gut lief es halt nicht. Ich also todesmutig nochmal in den Hundeladen vor Ort gefahren, wo man erst mal an 100 Mio. Dosen Pferdefleisch und eklig riechendem Zeug vorbeistapfen muss, bis man zur Clickerabteilung gelangt. Da dann stundenlang alle Apportiersachen in der Hand gehalten und abgewogen und schlussendlich durfte dieser „Knochen“ bei uns einziehen:

 

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Apportieren mit Knochen

Was soll ich sagen: Der Kauf hat sich gelohnt! Rán liebt dieses Ding (Apportierding Nr. 2). Sie findet es gleich so großartig, dass sie bei einem Click nur sehr zögerlich davon ablässt, um sich das Leckerli abzuholen. Eigentlich will sie viel lieber spielen, spielen, spielen. Wir haben auf jeden Fall schon Fortschritte  gemacht – in 7 von 10 Fällen kann Rán das Ding vom Boden aufheben und behält es im Mund. Auf dem Video ist leider keine großartige Konsequenz zu sehen, denn das ist das Ende der Trainingseinheit – wir hatten die Idee mal mit unserer Spiegelreflex zu filmen und nur Probleme damit – von der selstsamen Farbgebung (es war schon orangenes Herbstlicht, aber so arg jetzt nicht?!) bis hin zu „Wo ist eigentlich das Video jetzt gespeichert?!“…nächstes Mal filme ich wieder mit der kleinen Kompaktkamera, das ist viel einfacher…! Daher gibt es leider von der mittleren Einheit, wo es wirklich spitzenobersuperduperklasse geklappt  hat, nichts, außer meine adjektivreiche Beschreibung, die ihr nun einfach glauben müsst. 😉

Zur Erinnerung sind dies meine geplanten Schritte:

Mein aktuelles Ziel ist folgendes:

Rán lernt das Spielzeug vom Boden aus hochzuheben und für eine kurze Zeit im Maul zu behalten.

Langfristig möchte ich eine Verhaltenskette aufbauen, die aus Hochnehmen – Bringen – Aufräumen bestehen soll. Das wird aber sicher noch eine ganze Weile dauern!

Das Vorgehen ist  wie folgt:

1) Traust du dich, dich dem Spielzeug zu nähern? √

2) Traust du dich sogar, es anzuschnauben oder es zu berühren? √

(Jackpot)

3) Schaffst du es, in das Spielzeug hineinzubeißen? √

(Jackpot, wenn ja)

4) Schaffst du es, das Spielzeug ein bisschen in deinem Maul zu behalten? √

(Jackpot, wenn ja)

5) Kannst du diesen Zeitraum Stück für Stück ausbauen? —> den Zeitraum bauen wir gerade aus.

Die nächsten Schritte sind dann, dass Rán zuverlässiger in die Mitte des Apportierdings Nr. 2 beißt – denn am Seilknoten tut sie sich einfach zu schwer, es dann lange im Maul zu behalten (lustigerweise frustriert es sie auch total, wenn sie nicht die Mitte erwischt, ganz nach dem Motto: „Moment, das ging doch gerade besser?“) und mit dem Ding im Maul ein paar Schritte laufen lernt. Dazu erhoffe ich mir, dass ich das mit dem bekannten Signal „Komm“ verbinden kann, dass todsicher sitzt und womit ich sie fast immer zu mir holen kann (nur manchmal gewinnt das Gras auf der Koppel 🙁 ) . Aber noch bleibt es erstmal beim rumspielen und reinbeißen, denn die Signalkontrolle sitzt hier noch auf keinen Fall und ich will nicht zu überstürzt vorgehen!

Hier also das Video zum Apportieren 🙂

Weiter werden wir hier frühestens im Januar gehen, da ich im Dezember faul am Strand liege, bevor ich mich auf meine mündliche Abschlussprüfung vorbereiten muss. Wenn ich nur daran denke, dass ich das Pony so lange nicht sehe, wird mir schon ganz anders…

Für euch wird es aber normal weitergehen. Ich bin fleißig am Artikel vorschreiben, so dass es pro Woche 1-2 Artikel geben wird!