Ponyliebe

Allerlei rund um Training und Stall

Ausreiten und Spazierengehen im Dunkeln – Sicher mit dem Pferd durch die Dunkle Jahreszeit mir Reflektoren, Blinklichtern und Co.

Die dunkle Jahreszeit macht es mir nicht gerade einfach Limo weiterhin die Abwechslung zu bieten, die ich ihm gerne bieten möchte. Zu meinen Studentenzeiten war das kein Problem, da bin ich eben einfach tagsüber geritten. Wenn ich allerdings aus der Arbeit nach Hause komme, ist es am Stall schon super dunkel und unser Weg ins Gelände und zum Training führt zwingend über eine Straße und durch ein kleines Wohngebiet, in dem auch abends noch viel Verkehr ist. Sicher ist das nicht gerade – nur wenn man schon von weitem gesehen werden kann!

15133928_2640375872647665_63603936_oÜber die Jahre hat sich dann ein kleines Sortiment an Sicherheitsausrüstung angesammelt und einige der Teile möchte ich euch heute gerne vorstellen, damit auch Ihr Ausritte und Spaziergänge in der kalten Jahreszeit genießen könnt. Alle Bilder sind mit Links hinterlegt, d.h. wenn ihr auf ein Bild klickt, kommt ihr direkt zum Artikel 🙂

Bitte macht dies trotz der besten Ausrüstung und Sichtbarkeit nur mit Pferden, die hiermit keine Probleme haben und die Dunkelheit und die dadurch veränderte Umgebung kennen. Geht am Anfang nur gemeinsam mit routinierten „Nacht- Pferden“ raus und meidet viel befahrene Straßen um andere nicht zu gefährden.

Wer unsere Seite „Team Ponyliebe“ verfolgt hat bestimmt schon gelesen, dass unser Pfleger Limo immer mit einem amerikanischen Christbaum vergleicht. Wenn ihr mit dem Lesen fertig seid versteht ihr auch warum 😉

GEWINNSPIELALARM! Ab dem 1.12. startet auf der Facebook Seite von Team Ponyliebe der Team Ponyliebe Adventskalender, in dem es auch einige der Artikel aus dem Beitrag zu gewinnen gibt.

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Geocaching mit Pferd

Geocachen ist ja mittlerweile eine sehr bekannte „Schnitzeljagd“, mit der man sich super neue Orte, Urlaubsziele, die eigene Stadt erschließen  und völlig neue Ecken entdecken kann oder schlichtweg die Zeit herrlich verbummeln und dabei etliche Kilometer wandern kann.

Vanessa von Herr Pferd verknüpft Geocachen mit Ausritten und erzählt euch heute, warum das so toll ist und ihr das alle unbedingt auch mal ausprobieren solltet!

Ich selbst habe mir die App schon runtergeladen und nach der Bayerischen Islmeisterschaft wollen wir das vom Stall auch mal angehen 🙂

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Geocaching mit Pferd – Warum eigentlich nicht?

Dagegen spricht gar nichts! Nur oft kommt man erst gar nicht auf die Idee. Warum nicht Reiten und Geocaching miteinander verbinden? So bekommen Ausritte ein Ziel und oft kann man auch ganz neue Wege und Strecken entdecken. Da Caches in der Regel an besonderen und außergewöhnlichen Orten versteckt werden, wird man meist mit interessanten Informationen, oder aber schönen Ausblicken belohnt. Doch beginnen wir erstmal ganz am Anfang:

Geocaching, was ist das?

Geocaching ist eine weltweite Schatzsuche mit Hilfe von GPS Geräten bzw. Handys. Überall auf der Welt verstecken die Teilnehmer kleine „Caches“ und registrieren deren GPS-Daten im Internet. Ein Cache ist zumeist eine kleine, wasserdichte Dose in der sich das Logbuch befindet.  Mit Hilfe von den GPS-Daten, aber auch Hinweisen und Rätseln kann man diese Caches suchen und finden. Vor Ort trägt man sich in das Logbuch mit Datum, Uhrzeit und Username ein. Anschließend wird das Fundstück auch noch im Internet „geloggt“. Ziel ist es die Caches und somit interessante, neue Orte zu entdecken. Die Caches werden wieder an Ort und Stelle versteckt. Hier geht es also um das suchen und finden, nicht darum etwas mitzunehmen.

Generell gibt es verschiedene Arten von Geocaches: Bei Traditional Caches werden die Koordinaten direkt veröffentlicht und so kann der Cache gefunden werden. Bei Mulitcaches müssen zuvor mehrere Stationen besucht werden, bevor der endgültige Cache gefunden wird. Außerdem gibt es noch viele weitere, interessante Varianten. Die Schwierigkeit kann bei allen Caches variieren.

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Erste Schritte

Als erstes solltet ihr euch ein Benutzerkonto auf www.geocaching.com anlegen. Die Basisversion ist kostenlos und ihr braucht nicht mehr als einen Nickname, eure Emailadresse und ein Passwort angeben. Ab dann habt ihr auch direkt die Möglichkeiten Caches in eurer Nähe zu entdecken!

Plant ein paar Minuten Zeit ein um euch mit der Website und Geocaching im Allgemeinen vertraut zu machen. Gebt doch einfach mal den Ort von eurem Stall ein und schaut was euch in der Nähe angezeigt wird. Die Ergebnisse erscheinen in einer Liste. Diese finde ich immer relativ unübersichtlich und wenig aufschlussreich. Deshalb lasse ich mir die Caches auf einer Karte anzeigen. Mit Klick auf den Caches erscheinen zuerst die Basisinformationen wie der Name, die Schwierigkeit und die Einschätzung des Geländes. Mit Klick auf den Namen erhält man auch einen Einblick in das Logbuch. Dort findet ihr die Einträge und Kommentare derjenigen die vorher den Cache gefunden haben.

Jetzt könnt ihr euch erstmal einen Überblick über die Caches in eurer Nähe verschaffen.

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Anschließend empfehle ich, eine passende App für euer Handy herunterzuladen.

Tipps & Tricks

Ich verwende die kostenlose App c:geo für Android.

Wenn euch das Cachen wirklich Spaß macht und ihr dranbleibt, ist es langfristig sinnvoll, sich ein GPS Gerät zuzulegen, die gibt es in krassen Preisspannen, wir benutzen in der Arbeit oft dieses Gerät:

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Über die Option „Live-Karte“ werden euch alle Caches rund um den aktuellen Standort angezeigt.

Die Ansicht "Live-Karte": Alle Caches in der Umgebung werden angezeigt. Gut zu erkennen sind die verschiedenen Cachearten.

Die Ansicht „Live-Karte“: Alle Caches in der Umgebung werden angezeigt. Gut zu erkennen sind die verschiedenen Cachearten.

Da bei uns am Stall das Handyinternet (und der Handyempfang allgemein) nicht die Besten sind, nutze ich oft die Option „Gespeicherte Caches“. Zuhause im WLAN suche ich mit meinem Handy Caches in Stallnähe aus. Diese speichere ich dann und wenn ich Zeit und Lust habe, nehme ich einen Ritt zu den Caches in Angriff. Dafür rufe ich den gespeicherten Cache auf und reite mit Hilfe der Karte dorthin.

Wichtig: Die angezeigte Entfernung auf der Karte ist immer die Entfernung in Luftlinie. Natürlich solltet ihr nur über ausgewiesene Wege zum Cache reiten!!

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Navigation mit Karte. Die Entfernung wird als Luftlinie angezeigt. Der blaue Pfeil zeigt den aktuellen Standort an.

Doch nicht jeder Cache ist einfach zu Pferd zu entdecken. Dies solltet ihr bei der Auswahl passender Caches beachten. Doch wie finde ich einen passenden Caches? Zuerst einmal kann die Anzahl der Sterne bei den Kategorien „Schwierigkeit“ und „Gelände“ können ein erster Hinweis sein.

Detailansicht bei Klick auf einen Cache. Die Sternchen geben die Aufschluss über die Schwierigekeit und das Gelände. Dies ist zur Planung wichtig. Du kannst den Cache jetzt auch speichern, dann wäre er auch offline verfügbar.

Detailansicht bei Klick auf einen Cache. Die Sternchen geben die Aufschluss über die Schwierigekeit und das Gelände. Dies ist zur Planung wichtig. Du kannst den Cache jetzt auch speichern, dann wäre er auch offline verfügbar.

Oft verrät auch die Beschreibung ob ein Verlassen der Wege oder aber Klettern notwendig ist. Zu guter Letzt lese ich immer noch die letzten Einträge im Logbuch. Auch darin findet man oft Hinweise zum Cache, aber auch den aktuellen Zustand. Dort wird auch eingetragen ob der Cache verschwunden ist oder gerade gewartet wird.

Extratipp: Wenn ihr zu zweit unterwegs seid, kann auch eine Person die Pferde halten, während die andere Person klettert oder in einem Fluss sucht 🙂

Da ich nicht die ganze Zeit mit Handy in der Hand auf dem Pferd sitzen möchte, schaue ich vor dem Ritt die Karte und die Lage des Caches an. Als Reiter kennt man das Gebiet rund um den heimatlichen Stall doch oft sehr gut. Dann reite ich soweit ich weiß und schalte dann erst das Handy mit Karte an. Dabei versuche ich mir den nächsten Wegabschnitt gut einzuprägen um das Handy wieder einpacken zu können. Ich arbeite mich sozusagen Etappenweise an den Cache heran. Wer Herausforderungen mag: Es gibt auch die Möglichkeit mit dem Kompass zu navigieren.

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Navigation mit Kompass. Die Entfernung wird wieder als Luftlinie angezeigt. Diese Art der Navigation ist eine weitere Herausforderung!

Vergesst nicht einen Stift mitzunehmen, um euren Besuch im Logbuch einzutragen.

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Für das Pferd sind neue Wege oft sehr spannend. Mein Landi liebt es neue, unbekannte Wege zu gehen und ist dann immer total motiviert. Viele Wege die wie nur durch Geocaching entdeckt haben, sind jetzt Teil unserer Reitrunden geworden und manche eignen sich sogar mehr wie perfekt für das Training im Gelände.

Auch für den nächsten Tagesritt mit Freunden könntet ihr eine Geocaching Tour einplanen. Zugegebenermaßen ist ein gewisses Interesse an Rätseln und Schatzsuchen nicht unwichtig. Auch die Fähigkeit eine Karte zu lesen, sollte nicht unterschätzt werden. Aber genau das kann man auch durch Geocaching üben.

Wer von euch gerne vorher noch in einem Buch stöbern will, dem sei dieses hier empfohlen:

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Landi und ich wünschen euch viel Spaß!

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War jemand von euch schon geocachen mit Pferd? Erzählt doch gerne mal eure persönlichen Lieblingsrouten und Tipps und Tricks rund ums cachen 🙂

 

Pferdige Ikea-Hacks Teil 4: Stallchaos wegordnen :)

„Alltagsgegenstände aus dem Möbelhaus“ und wie ich sie für den Stall verwenden kann.

Weiter geht es mit den Hacks aus Möbelhäusern, Baumärkten und Co für den Stall. Im heutigen Teil geht es nicht ums Training an sich, wie in den Teilen 1, 2 und 3, sondern darum, wie man mit Ikea Gegenständen, das Chaos im Stall, im Schrank und bei den Futtertonnen wegordnen kann. So, dass am Ende alles wunderbar ordentlich, übersichtlich und einfach nur schön aussieht. Praktisch ist es dann auch noch: Denn wenn du weniger Zeit mit Suchen und dich ärgern verbringst, sondern deine Lieblingsschabracke sofort griffbereit hast, dann bedeutet das auch, dass du viel mehr Zeit mit deinem Pferd und den schönen Dingen verbringst. Zeit ist kostbar <3

Hier nun also die besten Ideen, wie man Alltagsgegenstände aus Möbelhäusern, wie Ikea, und anderen Läden zweckentfremden kann für einen ordentlichen Stallschrank! (mehr …)

Die Matrix- Rhythmus- Therapie am Pferd

Meine liebe Eva vom #teamponyliebe hatte vor kurzer Zeit eine tolle neue Behandlungsmethode der Pferdephysiotherapie ausprobiert. Da die Ergebnisse so positiv waren und sie so sehr davon geschwärmt hat, habe ich sie gebeten, ihre Erfahrungen zu dieser neuen Therapieform namens Matrix-Rhythmus-Therapie auf den Blog zu sammeln. Frau Brunner, die Therapeutin, die die Behandlung bei Evas Pferd Limo durchgeführt hat, hat uns freundlicherweise auch noch mehr Insiderwissen verraten. Vielen Dank an dieser Stelle an die Beiden!  (mehr …)

#Pfeihnachtskalender – Was sich Ponys wünschen

Der#Pfeihnachtskalender  von Pferde im richtigen Licht und dem Pferdespiegel ist eine Aktion, bei dem 24 verschiedene Pferdeblogger  ihre Wünsche und Gedanken rund um das Pferd verfassen. Die ganzen veröffentlichten Blogs finden sich unter dem Hashtag #Pfeihnachten und #Pfeihnachtskalender auf Facebook ganz schnell wieder  – ich habe aber auch am Ende meines Artikels nochmal alle verlinkt, für diejenigen unter euch, die kein Facebook haben 🙂

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Weil ich das Leben gerne ganzheitlich betrachte, ist mein Wunsch heute eigentlich der von mir, nicht von Rán und nicht von Freisting. Aber wenn er sich erfüllt, dann würde das auch für die Ponys eine deutliche Verbesserung erzielen!

Ich wünsche mir für die Pferdewelt, dass die Pferdemenschen aufhören, sich als Einzelkämpfer zu betrachten und gemeinsam Spaß haben. Missgunst, Neid und Intoleranz scheinen in vielen Ställen allgegenwärtig zu sein, selbst der kleinste Selbstversorgerstall ist nicht davor gefeit.

Jemand macht etwas anders als die breite Masse? Unglaublich! Das muss man gleich weitererzählen und eben leider oft nicht positiv.

Als Clickerer kann ich ein Lied davon singen. Für mich ganz persönlich würde es mein Hobby so viel schöner machen, wenn all diese negativen Gefühle weg wären. Klar kann und muss man nicht jeden mögen und auch nicht mit allem einverstanden sein – nur ist die Welt eben nicht schwarz/weiß, sondern  bunt und vielfältig und es gibt viele Zwischenfarbtöne, die gerne übersehen werden.

Was mich aber am traurigsten stimmt ist, dass bei all diesem Negativen so oft das Pferd aus dem Auge verloren wird. Man schwimmt mit dem Strom, glaubt den großen Pferdeverbänden bedingungslos und ist grundsätzlich gegen Neues oder Anderes. Diese Einstellung ist noch so oft vertreten in den Pferdemenschenköpfen und ich wünschte mir, ich könnte sie in allen Köpfen löschen. Ersetzen würde ich es aber nicht mit einer neuen Meinung, die einzig richtig ist. Sondern mit der Idee, den für sich richtigen Weg finden zu wollen.

Jedes Pferd und jeder Mensch sind anders. Selbst innerhalb einer Disziplin, wie beispielsweise der klassischen Reitweise, kann man nicht alle Pferde über einen Kamm scheren. Die einen sind links hohl, die anderen haben ein schiefes Becken, wieder ein anderes hat Angst vor einer Trense. Für kein Pferd gibt es DIE Lösung. In Anlehnung an die gewählte Disziplin muss der Weg gefunden werden, der das Pferd gesund, glücklich, erhaben und stolz macht. Den Weg, den auch der Reiter mitgehen kann.

Diese Idee und die Akzeptanz der anderen Ideen, das wäre mein Weihnachtswunsch. Es geht nämlich nicht darum, was wer macht, sondern ob es dem Pferd gut tut. Wenn dem so ist, dann soll der Mensch so weitermachen. Schadet es dem Pferd, dann darf man gerne etwas sagen – aber nicht zum Boxennachbarn, sondern dem Besitzer direkt. Höflich.

So viel von mir, ich wollte dieses unschöne Thema bewusst nicht allzu breit treten 😉

Euch allen wünsche ich ein zauberschönes Weihnachtsfest und ein kunterbuntes, ideenreiches neues Jahr 2016 <3

Schön, dass es euch gibt!

 

Hier findest du die anderen Beiträge des #pfeihnachtskalenders :

Die­ser Bei­trag gehört zu der #Pfeih­nacht­ka­len­der der von Pferdespiegel.comund lenina01.at ins Leben geru­fen wurde.

22 Pferde-Menschen wer­den in der Weih­nachts­zeit ver­su­chen, sich in ihre Pferde hin­ein­zu­ver­set­zen. Sie wer­den auf­schrei­ben, was ihre Pferde auf die Wunsch­liste an das Christ­kind schrei­ben bzw. was sie sich ganz all­ge­mein für die Pferde-Welt wünschen.

Möch­test du mehr davon lesen, dann schau doch auch bei den ande­ren Tür­chen vorbei!

Miri von Mein­Fai­ble schreibt Über Vor­freude und Besinn­lich­keit an #Pfeih­nach­ten, oder Sirk­han der sich ein Umden­ken der Rei­ter­welt wünscht. Klau­dia von two-toned.at, ihr Pferd wünscht sich in Würde und mit Respekt altern zu dür­fen. 

Pfer­de­freunde legt den Fokus auf die Acht­sam­keit und Ruhe, die Pfer­de­flüs­te­rei schreibt über die Grund­be­dürf­nisse der Pferde, die noch immer nicht über­all erfüllt wer­den. Nord­fal­ben schreibt über die Zeit die wir uns öfter in Ruhe für unsere Pferde neh­men sollten.

Ver­wan­dert moti­viert uns alle, an uns zu glau­ben, sei­nen eige­nen Weg zu gehen. Fühlend-Reiten spricht das Thema respekt­vol­len Umgang mit unse­rem Pferd an und Pfri­do­lin sticht wie immer ganz von selbst her­aus.  Mit einem sehr selbst­lo­sen Wunsch

Da geht es auch schon wei­ter mit unse­ren Tür­chen, Pfer­de­spie­gel wünscht sich Win­gar­dio mehr Selbst­ver­trauen und innere Stärke. Team Knutsch­ku­gelwünscht sich für jedes Pferd zumin­dest ein­mal im Leben von einem Mensch so sehr geliebt wor­den zu sein, wie es das verdient.

Sonny, hat einen sehr außerg­wöhn­li­chen wunsch, näm­lich nach mehr Atmung. Führ­pferd hin­ter­fragt unse­ren manch­mal über­trie­be­nen Per­fek­tio­nis­mus und wie er uns und unse­ren Pfer­den im Weg steht. Faxi sehnt sich nach für alle Pferde nach einer gleich­be­rech­tig­ten Bezie­hung.

Hip­po­vi­tal erin­nert noch ein­mal daran, dass wir die Grund­be­dürf­nisse unse­rer Pferde nicht ver­ges­sen dür­fen. Cli­cker­pony, mit einem Wunsch der mich sehr berührt hat, näm­lich in den letz­ten Momen­ten geliebt zu wer­den. Roping my dream, die ganz genau hin­ter­fragt ob ihr Wunsch auch im Sinne ihres Pfer­des Glory ist.

Pie und San­tos wün­schen sich von uns mehr Mut und Selbst­ver­trauen in dem was wir tun.

Gastartikel: Chronischen Pferdehusten erkennen und behandeln (Dämpfigkeit)

Rán leidet unter COB. In meinem letzten Artikel habe ich ja erläutert, wie wir das Inhalieren  mittels positiver Bestärkung antrainiert haben. Da mich danach einige Fragen erreichten, was dieses COB eigentlich genau ist, habe ich mich mit der Seite pferde-daempfigkeit.de zusammengetan und diese um einen Gastartikel gebeten, in dem die wichtigsten Fragen von euch geklärt werden! 🙂

 

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Die Lungenkrankheit COB – auch als Dämpfigkeit bekannt – betrifft etwa eines von zehn Pferden. Wie äußert sich die COB, was sind die Folgen und was kann ich tun, um mein Pferd zu schützen?

 

Das Kürzel COB steht für chronisch obstruktive Bronchitis und bezeichnet eine fortschreitende Erkrankung der Pferdelunge, bei der sich die unteren Atemwege (Bronchien) zunehmend verengen.

Von Dämpfigkeit ist umgangssprachlich die Rede, wenn ein Pferd unter fortgeschrittener COB leidet.

 

An welchen Anzeichen erkennt man eine COB?

 

  • chronischer Husten – meist am frühen Morgen – ist das Hauptsymptom der COB
  • Atembeschwerden
  • die körperliche Belastbarkeit nimmt ab
  • allgemeine Empfindlichkeit der Atemwege bei Belastung oder gegenüber äußeren Reizen wie Heustaub und Kälte steigt

 

Mit welchen Folgen ist zu rechnen?

 

Die COB ist eine schleichende Erkrankung, die mit leichten, aber chronischen Symptomen beginnt. Der weitere Verlauf hängt stark davon ab, in welchem Stadium die Behandlung eingeleitet wird.

Bleibt die Therapie aus, setzen sich die entzündlichen Prozesse in der Lunge fort. In der Folge nimmt die Belastbarkeit des Pferdes ab und die Beschwerden treten vermehrt auf. Ein dämpfiges Pferd mit weit fortgeschrittener COB zeigt schon bei geringer Anstrengung Atembeschwerden und ist nicht mehr reitbar.

Wichtig: Je früher eine COB diagnostiziert wird, desto besser lässt sich dieser Verlauf aufhalten und die Erkrankung therapieren.

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Was bringt die medikamentöse Behandlung?

 

Durch die Gabe von entzündungshemmenden und bronchialerweiternden Medikamenten können die entzündlichen Prozesse in der Lunge aufgehalten und die Atembeschwerden reduziert werden.

Die Inhalation der Wirkstoffe ist dabei gegenüber der systemischen Verabreichung als Spritze oder Tablette unbedingt zu bevorzugen. Mithilfe spezieller Inhaliergeräte für Pferde (z.B. einem RC-Animal Chamber Pferd, wie im Bild oben) gelangt das zerstäubte Medikament direkt an den Ort der Erkrankung – nämlich in die Lunge – und kann dort seine Wirkung besser entfalten.

Wie kann ich mein Pferd schützen?

 Die steigende Anzahl von Atemwegserkrankungen bei Pferden hängt eng mit der modernen Stallhaltung zusammen. Schlechte Belüftung, Heustaub und Schimmelpilzsporen stellen eine konstante Belastung für die Pferdelunge dar.

 

Um bereits erkrankte, aber auch lungengesunde Tiere zu schützen, ist es deshalb sinnvoll, die Haltungsbedingungen zu optimieren:

  • Weichen Sie Stroh und Heu direkt vor der Fütterung in Wasser ein, um es vom schädlichen Heustaub zu befreien.
  • Als Einstreu ist staubfreier Rindenmulch eine hervorragende Alternative zu Stroh.
  • Sorgen Sie für eine gute Belüftung im Stall. Im Sommer empfiehlt sich eine ganztägige Weidehaltung.
  • Akute Infektionen der Atemwege sollten gründlich auskuriert werden, bevor das Pferd wieder belastet wird.
  • Grundsätzlich ist viel Bewegung (auch bei dämpfigen Pferden) hilfreich, um die Lungenfunktion zu erhalten.

 

Tanja zeigt uns hier Einblicke in ihr Pferdeparadies, in dem sich auch COB Pferde wohl fühlen könnten 🙂 

Vielen herzlichen Dank an Herrn Conradi, der mir die Fragen für euch beantwortet habt! Noch mehr Informationen zum Thema findet ihr unter  www.pferde-daempfigkeit.de

Hast du auch ein krankes Pferd? Wie ergeht es dir damit?

5 Tipps, wie du dein Pferd auch im Gelände sinnvoll trainieren kannst

Erst vor kurzem war ich zu Besuch bei Vanessa von Herr Pferd. Ich habe ja sehr viele Halfter etc. von ihr und mit der Zeit ist ein intensiver Austausch entstanden, aus dem nun eine echte Freundschaft wurde. Vanessa hält ihre Pferde in Eigenregie und hat – genau wie wir – keine Halle und keine vernünftigen Trainingsvoraussetzungen. Trotzdem startet sie erfolgreich Turniere und hat gut im Training stehende Isländer. Ich war gemeinsam mit ihr und Fluga und Landi ausreiten und kann dir versichern: Ihre Tipps funktionieren 100%! Noch dazu ist Vanessa eine sehr sanfte Reiterin, die beneidenswert viel Geduld an den Tag bringt und ihren Pferden viel Sicherheit vermitteln kann.

Wie sie ihr Alltagstraining im Gelände gestaltet, hat sie mir in diesem Blogartikel verraten. Ich bin mir sicher, dass auch DU daraus tolle Tipps mitnehmen kannst und somit deine Ausritte in Zukunft tatsächlich einen Mehrwert erhalten! 🙂 (P.S.: Die Tipps sind von einer Gangpferdereiterin geschrieben, aber jeder 3-Gang-Pferd-Reiter kann die Tölttipps ja entsprechend ummünzen und trotzdem für sich nutzen!)

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Vanessa und ihr Isländer Landi.

 

Mein erster Blogeintrag! Wie aufregend! Ich bin Vanessa (27) und zu mir gehören die drei Islandpferde Landi (22), Boggy (22) und Fluga (7). Nebenbei führe ich das Unternehmen „Herr Pferd“. Ich bin kein Trainer, sondern berichte lediglich aus meiner eigenen Erfahrung. Entscheide selbst, welche Tipps für dich sinnvoll sind und was du gerne umsetzen möchtest.

Natürlich ist er da – der Neid. Neid auf diejenigen, die in einer Reithalle trainieren können – mit einer Bande, einem Dach über dem Kopf und fernab von jeglicher Ablenkung. Aber ich will ja nicht gleich übertrieben anspruchsvoll sein. Manchmal wäre es auch einfach schön einen Reitplatz zu haben – ebenerdig, nicht matschig und mit einem schönen Zaun.

Aber zurück zur Realität: Ich habe keine Reithalle. Ich habe keinen Reitplatz. Dafür habe ich ein wunderschönes Ausreitgelände und meine Pferde haben 5ha Wiese mit Berg, Wald und kleinem Fluss. Vor allem der Berg ist sehr dominant auf der Weide vertreten. Das einzige ebene Stück unserer Weide ist direkt am Weidetor: 12m breit und 27m lang. Wobei „eben“ relativ ist. Auf der einen Seite geht es leicht bergab, auf der anderen leicht bergauf. Dieses Stück flacher Erde haben wir mit Elektrozaun abgeteilt. Dies ist UNSER Reitplatz. Wer hier reiten kann, kann überall reiten. Landi schafft sogar die ganze Bahn im Galopp. Mit Fluga (meiner Jungstute) traue ich mich nicht. Dafür sind die Kurven zu eng. Aber was soll’s? Wir machen das Beste aus unserer Situation. Und so schlecht ist diese gar nicht.

Zu 97% reite ich einfach mit meinen Pferden aus. Schenkelweichen, Rückwärtsrichten, Schulterherein, all das baue ich in unsere Arbeit im Gelände mit ein. Unseren Reitplatz nutze ich hauptsächlich für Schritt und Töltarbeit, wenn wir uns stärker konzentrieren müssen und gezielt neue Aufgaben erarbeiten. Manchmal sind wir auch ganz wagemutig und bauen ein paar Sprünge auf. Auch das geht. Heute möchte ich euch mit auf einen meiner Ausritte nehmen. Vielleicht kann ich euch mit ein paar neuen Ideen inspirieren.

Generell bedeutet ein Ausritt für meine Pferde auch „Arbeit“. Wenn wir gemeinsam mit mehreren Reitern ausreiten, ist es Entspannung und ein Konditionstraining. Reite ich aber alleine und zu Trainingszwecken aus, möchte ich im Gelände auch etwas erreichen. Deshalb heißt ausreiten nicht langer Zügel und im Schritt dahin schlurfen. Auch im Gelände kann dein Pferd am Zügel gehen.

Natürlich ist dabei die Ablenkung größer als in der Reithalle, aber mit ein wenig Gewöhnung wird dein Pferd auch im Gelände sich auf dich konzentrieren. Ein hektisches Trippeln und in der Gegend rumgucken mit hochgerissenem Kopf erledigt sich mit ein wenig Routine ganz schnell von selbst. Auch auf Turnieren ist Ablenkung gegeben. Deshalb ist von Vorteil schon vorher dein Pferd mit verschiedenen Situationen zu konfrontieren und nicht nur in der „sicheren“ Reithallte bzw. auf dem „gewohnten“ Reitplatz zu reiten.

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Fluga vom Kronshof, die gerade vom Waldstück auf der Wiese kommt und Richtung Reitplatz flitzt.

5 Tipps zum Training im Gelände

Die folgenden Aufgaben baue ich in die täglichen Trainings(aus)ritte meiner Pferde mit ein. Selbstverständlich muss dein Pferd auch im Gelände ausreichend warmgeritten werden. Gute Tipps dazu findest du bei Fair Riding Corp. Natürlich gilt es auch, die jeweiligen Regeln und Gesetze zum Reiten im Gelände zu beachten.

  1. Zick-Zack Schenkelweichen

Meine Lieblingsübung. Du kannst sie quasi überall durchführen. Lasse dein Pferd von einer Seite des Weges auf die andere dem Schenkel weichen. Anschließend stellst du es in Ruhe um und lässt dein Pferd dem anderen Schenkel weichen. So geht es im Zick-Zack von einer Seite zur anderen. Diese Übung ist auf jeglichen Wegen möglich, sogar auf Asphalt. Je nach Breite des Weges variiert die Dauer des Schenkelweichens bevor der Wechsel erfolgt. Benötigt dein Pferd noch eine seitliche Anlehnung kannst du dich an Zäunen, Hecken etc. orientieren.

Tipp: Auch wenn Pferde im Gelände oft etwas flotter sind, verlangsame dein Pferd vor der Übung deutlich.

  1. Rückwärtsrichten

Auch Rückwärtsrichten geht immer und überall. Gibt es Stellen an denen dein Pferd gerne davon prescht? Das nächste Mal parierst du an genau dieser Stelle durch und lässt es ein paar Tritte rückwärtsgehen.

Tipp: Richte dein Pferd doch mal bergauf oder bergab rückwärts.

  1. Bergauf (tölten)

Bergab tölten bei passigen Pferden – Ich glaube diesen Tipp hat so ziemlich jeder Islandpferdereiter schon mal bekommen. Hast du denn mal versucht bergauf zu tölten? Gar nicht so einfach. Vor allen Dingen darfst du dabei das Treiben nicht vergessen, sonst bist du ganz schnell im Trab. Diese Übung aktiviert die Hinterhand deines Pferdes enorm. Ich habe einen kleine Berg im Gelände auf den eine lange, ebene (Tölt)strecke folgt. Nachdem ich energisch den Berg hoch getöltet bin, ist der Tölt auf der anschließenden Strecke wunderschön: mit aktiver Hinterhand, locker und meist sehr viel besser im Takt.

  1. Tempo verstärken im Tölt

Die perfekte Übung für lange, geschlängelte Wege. Such dir eine passende Startkurve auf deiner Töltstrecke. Die Kurve absolvierst du im langsamen Tempo Tölt, danach verstärkst du das Tempo deutlich. Vor der nächsten Kurve nimmst du dein Pferd wieder zurück ins langsame Tempo. Das Schöne an kurvigen Waldwegen: Du reitest eine Kurve nach der anderen und nicht stumpf nur Rechts-oder Linkskurven wie auf der Ovalbahn. Außerdem sind durch die naturgegebenen Bedingungen die Abstände zwischen den Kurven unregelmäßig. Mal ein längeres Stück im starken Tempo Tölt, mal ein längeres Stück ruhiges, langsames Tempo. Mehr Abwechslung geht gar nicht. Dein Pferd stumpft nicht ab und muss genau auf dich und deine Hilfen aufpassen.

Im Allgemeinen fördern Tempounterschiede die Kraft, aber auch die Durchlässigkeit deines Pferdes. Auf keinen Fall sollte dein Pferd „ohne Hinterhand“ davon laufen und den Takt verlieren. Das Tempo sollte gleichmäßig und mit aktiver Hinterhand gesteigert werden, ohne das dein Pferd zu eilig wird.

Reite nur so schnell, wie dein Pferd es bei guter Gangqualität zulässt.

  1. Volten und Biegungen

Die einfachste Möglichkeit eine Volte einzubauen ist auf Wegkreuzungen. Nicht einfach nur Abbiegen, sondern die größere Fläche auf der Kreuzung nutzen, um eine Volte oder auch eine Acht zu reiten. Aber Achtung: Ich rede von Feld- oder Waldwegen, nicht von befahrenen Straßenkreuzungen. Du kannst auch um einen freistehenden Baum herum einen Kreis reiten. Dabei kannst du wie beim Zirkel verkleinern und vergrößern die Kreisgröße variieren. Der Baum in der Mitte ist ein guter Fixpunkt für dich, um schöne, gleichmäßige Kreise zu reiten.

Tipp: Lasse dein Pferd in der Biegung ab und an 2-3 Tritte seitwärtstreten. Schiebe dein Pferd z.B. immer auf 12 Uhr und 6 Uhr 2-3 Schritte nach außen.

Noch mehr Trainingsideen findest du in diesem Buch:

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Was tun wenn,…

… dein Pferd sehr schreckhaft ist?

Neben Gelassenheitstraining in Form von Anti-Schrecktraining auf dem Reitplatz, kann es hilfreich sein, deine auserwählte Trainingsrunde erst mit einem gelassenen Partner zu reiten. Auch wenn ihr zu zweit unterwegs seid, könnt ihr die beschrieben Aufgaben gut in euren Ausritt einbauen.

Möchtest du aber auf Dauer alleine ausreiten, hat sich für mich folgendes Vorgehen als hilfreich herausgestellt. Nimm dir zwei Wochen Zeit und reite jeden Tag dieselbe Runde. Immer wieder. Ist die Strecke am ersten Tag noch furchtbar, wird sich nach einigen Tagen eine gewisse Routine einstellen. Gib deinem Pferd während der ersten Ritte viel Zeit die ungewohnten Dinge zu betrachten und die Strecke kennen zu lernen. Ich finde es wichtig, das Pferd NICHT in seiner Angst zu bestärken. Gib ihm die Chance die Sachen kennen zu lernen, aber reite souverän und energisch daran vorbei und bemitleide es nicht. Je öfter du deine Runde reitest, desto sicherer wird dein Pferd. Hat es verstanden, dass ihm nichts passiert, kannst du beginnen Aufgaben von ihm zu verlangen.

… dein Pferd im Gelände in den Rennmodus schaltet?

Mein Landi ist ein solcher Kandidat. Nicht immer, aber an manchen Tagen schaltet sich bei ihm der Rennmodus ein (- und der Kopf aus). Hektischer Schritt, Losschießen im Trab und jede Möglichkeit nutzen, um in den Galopp zu fallen. Hierbei habe ich zwei verschiedene Lösungsmöglichkeiten gefunden:

Einerseits kannst du versuchen dein Pferd durch verschiedene Aufgaben im Schritt zu fordern und zu beschäftigen: Schritt – Halt – Schritt – Halt – Rückwärts – Schritt – Vorhandwendung – Schritt- Halt – usw. Gib deinem Pferd keine Chance loszurennen und fordere von ihm größte Konzentration. Passt dein Pferd gut auf, kannst du beginnen zu Traben. Aber immer nur für eine kurze Strecke. Dann wieder durchparieren, anhalten und Übungen einfordern. Für dieses Vorgehen brauchst du eine gewisse Portion Geduld und Gelassenheit. Aus Erfahrung weiß ich, dass es manchmal schwierig ist, ruhig zu bleiben, wenn jedes Anhalten zum Rumzappeln wird. Aber nach zehnmal anhalten, wird selbst Landi ruhiger. Vor allem, wenn er nicht weiß, was danach kommt. Deshalb ist es wichtig die Aufgaben zu variieren. Dein Pferd soll nicht wissen, dass es nach jedem Halt Rückwärts gehen soll, sondern geduldig auf deine Hilfe warten.

Möglichkeit zwei zielt mehr auf Gleichmäßigkeit ab. Merke ich, dass heute ein „flotter, hektischer“ Tag ist, beginne ich schon recht früh mit Trabarbeit. Ich nutze eine hügelige Strecke mit einigen Kurven. Normalerweise reite ich auf diesem Weg bergauf viel Galopp, auf den geraden Strecken Tölt oder Trab und bergab Schritt. Ist Landi aber zu motiviert und beginnt zu rasen, absolviere ich die komplette Strecke (ca. 1,5 km) im Trab. Ich versuche ein gleichmäßiges, lockeres Trabtempo ohne zu eilen zu erreichen, dabei trabe ich leicht. Bergauf sowie bergab lasse ich mein Pferd traben. Dadurch muss es sich ausbalancieren und ich versuche gleichmäßiges, ruhiges Tempo zu erhalten. Bei den ersten „Bergen“ fragt Landi oft noch an, ob er galoppieren darf, aber spätestens nach dem dritten Berg hat er gemerkt, dass heute nur getrabt wird. Zum Ende der Strecke hat er sich meist „abreagiert“ und den Rest des Rittes können wir entspannt genießen.

Ich hoffe du hast ein paar neue Ideen bekommen und hast Lust diese bei deinem nächsten Ausritt umzusetzen. Sicherlich fallen dir noch weitere Aufgaben ein. Vielleicht hast du Lust, diese unter diesem Beitrag zu ergänzen.

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Islandstute Fluga in ihrem Halfter plus Strick von Herr Pferd.

Wenn du neugierig auf Vanessa und ihre Arbeit geworden bist, dann schau gerne in ihrem Onlineshop vorbei. Ich bin begeistert von der Qualität ihrer Arbeit und kann dir die Produkte mit bestem Gewissen ans Herz legen! <3

 

Lesetipps:

Dressurreiten im Gelände: http://www.amazon.de/Dressurreiten-im-Gel%C3%A4nde-Werner-Jost/dp/3440102300

Auf Pferdekosmos wird überlegt, wie viel Dressur ein Pferd braucht und wie Geländearbeit helfen kann.

Die 20 Besten Geländelektionen hat Cavallo gesammelt.

Auch Line hat auf Kultreiter die besten Übungen fürs Gelände gesammelt.

Akki von Führpferd berichtet in diesem Artikel, wieso man auch beim Spazierengehen mit dem Pferd trainieren kann und sollte – für all diejenigen unter euch, die nicht nur beim Ausritt im Gelände etwas tun wollen 😉

 

Tipp: Shooting mit langem Wallekleid

Der Sommer naht, die Obstbäume blühen, die Vögel singen, die Pferde scheinen und glänzen im kurzen Sommerfell, die Abende sind lang und bringen wunderschönes Zauberlicht mit sich…kurzum: Die ideale Fotozeit ist da! Bei all dem Kitsch, was liegt da näher diesen bildtechnisch noch zu fördern, und ein langes Wallekleid zu tragen. Am besten auf einem freien Pferd über eine Wiese galoppieren, das Kleid weht hinter dir her, während die Sonne alles in romantische Stimmung taucht.

Klingt klasse, gell? Dieser Post bietet dir Tipps und Tricks, angefangen vom Kleid bis zum Pferd, so dass auch du diesen Sommer ein solches Bild kriegen kannst 🙂

 

 

1) Das Kleid

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Gastartikel: Schmuckstücke für schmucke Shootings – DIY-Anleitung

Tadaaa – pünktlich zu Ostern wurde mir und euch ein kleines Artikelgeschenk ins Körbchen gelegt. Die liebe Lena von www.lena-is-online.de hat nämlich vor einigen Wochen für mich gebastelt, um dann – ganz uneigennützig – die Schmuckstücke direkt bei ihrem Rotkäppchenshooting einzusetzen. Wie ihr ja wisst, bin ich ganz nebenbei auch noch leidenschaftliche Fotografin (mehr von meinen Bildern könnt ihr hier und hier begutachten, da gibt es auch noch mehr Eindrücke vom Rotkäppchenshooting – bisher mein Lieblingshooting!) Leidenschaftliche Bastelhasserin bin ich aber auch noch – in meinem Kopf hab ich immer tolle Ideen, die Umsetzung liegt mir jedoch nicht. Daher habe ich mich umso mehr gefreut, dass Lena das gemacht hat. An dieser Stelle nochmals vielen lieben Dank an dich! <3

So – los gehts, nehmt euch eine Tasse Tee und haltet ein paar leere Tabs bereit – ihr werdet sicherlich gleich Material bestellen und nachbasteln wollen 😉

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Légèreté und Tölt?

Am vergangenen Wochenende war ich für einen Tages-Töltkurs auf dem Hof Pfaffenbuck in Ansbach angemeldet.

Fast alle unsere Ponys kommen von diesem Hof, deswegen fahre ich auch super gerne dort hin – zum einen kennen die Besitzer unsere Rasselbande noch sehr gut, zum anderen ist die Form der Ausbildung unseren Nasen vertraut. Leider konnte ich meine Rán nicht mitnehmen, lustigerweise ritt ich aber trotzdem eine Rán (und was für eine tolle Maus das war – leider fand sie die Idee hinter meinem Auto her nach Hause mitzulaufen eher doof, deswegen steht sie immer noch dort) (mehr …)