Ponyliebe

#Pfeihnachtskalender – Was sich Ponys wünschen

Der#Pfeihnachtskalender  von Pferde im richtigen Licht und dem Pferdespiegel ist eine Aktion, bei dem 24 verschiedene Pferdeblogger  ihre Wünsche und Gedanken rund um das Pferd verfassen. Die ganzen veröffentlichten Blogs finden sich unter dem Hashtag #Pfeihnachten und #Pfeihnachtskalender auf Facebook ganz schnell wieder  – ich habe aber auch am Ende meines Artikels nochmal alle verlinkt, für diejenigen unter euch, die kein Facebook haben 🙂

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Weil ich das Leben gerne ganzheitlich betrachte, ist mein Wunsch heute eigentlich der von mir, nicht von Rán und nicht von Freisting. Aber wenn er sich erfüllt, dann würde das auch für die Ponys eine deutliche Verbesserung erzielen!

Ich wünsche mir für die Pferdewelt, dass die Pferdemenschen aufhören, sich als Einzelkämpfer zu betrachten und gemeinsam Spaß haben. Missgunst, Neid und Intoleranz scheinen in vielen Ställen allgegenwärtig zu sein, selbst der kleinste Selbstversorgerstall ist nicht davor gefeit.

Jemand macht etwas anders als die breite Masse? Unglaublich! Das muss man gleich weitererzählen und eben leider oft nicht positiv.

Als Clickerer kann ich ein Lied davon singen. Für mich ganz persönlich würde es mein Hobby so viel schöner machen, wenn all diese negativen Gefühle weg wären. Klar kann und muss man nicht jeden mögen und auch nicht mit allem einverstanden sein – nur ist die Welt eben nicht schwarz/weiß, sondern  bunt und vielfältig und es gibt viele Zwischenfarbtöne, die gerne übersehen werden.

Was mich aber am traurigsten stimmt ist, dass bei all diesem Negativen so oft das Pferd aus dem Auge verloren wird. Man schwimmt mit dem Strom, glaubt den großen Pferdeverbänden bedingungslos und ist grundsätzlich gegen Neues oder Anderes. Diese Einstellung ist noch so oft vertreten in den Pferdemenschenköpfen und ich wünschte mir, ich könnte sie in allen Köpfen löschen. Ersetzen würde ich es aber nicht mit einer neuen Meinung, die einzig richtig ist. Sondern mit der Idee, den für sich richtigen Weg finden zu wollen.

Jedes Pferd und jeder Mensch sind anders. Selbst innerhalb einer Disziplin, wie beispielsweise der klassischen Reitweise, kann man nicht alle Pferde über einen Kamm scheren. Die einen sind links hohl, die anderen haben ein schiefes Becken, wieder ein anderes hat Angst vor einer Trense. Für kein Pferd gibt es DIE Lösung. In Anlehnung an die gewählte Disziplin muss der Weg gefunden werden, der das Pferd gesund, glücklich, erhaben und stolz macht. Den Weg, den auch der Reiter mitgehen kann.

Diese Idee und die Akzeptanz der anderen Ideen, das wäre mein Weihnachtswunsch. Es geht nämlich nicht darum, was wer macht, sondern ob es dem Pferd gut tut. Wenn dem so ist, dann soll der Mensch so weitermachen. Schadet es dem Pferd, dann darf man gerne etwas sagen – aber nicht zum Boxennachbarn, sondern dem Besitzer direkt. Höflich.

So viel von mir, ich wollte dieses unschöne Thema bewusst nicht allzu breit treten 😉

Euch allen wünsche ich ein zauberschönes Weihnachtsfest und ein kunterbuntes, ideenreiches neues Jahr 2016 <3

Schön, dass es euch gibt!

 

Hier findest du die anderen Beiträge des #pfeihnachtskalenders :

Die­ser Bei­trag gehört zu der #Pfeih­nacht­ka­len­der der von Pferdespiegel.comund lenina01.at ins Leben geru­fen wurde.

22 Pferde-Menschen wer­den in der Weih­nachts­zeit ver­su­chen, sich in ihre Pferde hin­ein­zu­ver­set­zen. Sie wer­den auf­schrei­ben, was ihre Pferde auf die Wunsch­liste an das Christ­kind schrei­ben bzw. was sie sich ganz all­ge­mein für die Pferde-Welt wünschen.

Möch­test du mehr davon lesen, dann schau doch auch bei den ande­ren Tür­chen vorbei!

Miri von Mein­Fai­ble schreibt Über Vor­freude und Besinn­lich­keit an #Pfeih­nach­ten, oder Sirk­han der sich ein Umden­ken der Rei­ter­welt wünscht. Klau­dia von two-toned.at, ihr Pferd wünscht sich in Würde und mit Respekt altern zu dür­fen. 

Pfer­de­freunde legt den Fokus auf die Acht­sam­keit und Ruhe, die Pfer­de­flüs­te­rei schreibt über die Grund­be­dürf­nisse der Pferde, die noch immer nicht über­all erfüllt wer­den. Nord­fal­ben schreibt über die Zeit die wir uns öfter in Ruhe für unsere Pferde neh­men sollten.

Ver­wan­dert moti­viert uns alle, an uns zu glau­ben, sei­nen eige­nen Weg zu gehen. Fühlend-Reiten spricht das Thema respekt­vol­len Umgang mit unse­rem Pferd an und Pfri­do­lin sticht wie immer ganz von selbst her­aus.  Mit einem sehr selbst­lo­sen Wunsch

Da geht es auch schon wei­ter mit unse­ren Tür­chen, Pfer­de­spie­gel wünscht sich Win­gar­dio mehr Selbst­ver­trauen und innere Stärke. Team Knutsch­ku­gelwünscht sich für jedes Pferd zumin­dest ein­mal im Leben von einem Mensch so sehr geliebt wor­den zu sein, wie es das verdient.

Sonny, hat einen sehr außerg­wöhn­li­chen wunsch, näm­lich nach mehr Atmung. Führ­pferd hin­ter­fragt unse­ren manch­mal über­trie­be­nen Per­fek­tio­nis­mus und wie er uns und unse­ren Pfer­den im Weg steht. Faxi sehnt sich nach für alle Pferde nach einer gleich­be­rech­tig­ten Bezie­hung.

Hip­po­vi­tal erin­nert noch ein­mal daran, dass wir die Grund­be­dürf­nisse unse­rer Pferde nicht ver­ges­sen dür­fen. Cli­cker­pony, mit einem Wunsch der mich sehr berührt hat, näm­lich in den letz­ten Momen­ten geliebt zu wer­den. Roping my dream, die ganz genau hin­ter­fragt ob ihr Wunsch auch im Sinne ihres Pfer­des Glory ist.

Pie und San­tos wün­schen sich von uns mehr Mut und Selbst­ver­trauen in dem was wir tun.

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1 Kommentar

  1. Pingback: Was wünscht sich mein Pflegepferd vom Christkind?

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